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Zeolith



Zeolithe sind natürliche mikroporöse Silikatminerale, die farblos bis weiß oder hellrot sind, aber durch Verunreinigungen und Vermischung mit anderen Mineralen  Verfärbungen aufweisen können. Ihrer Zusammensetzung nach sind sie Al-Na- oder Al-Ca-Silikate, die bei Erhitzung schäumen und scheinbar schmelzen. In der Natur sind sie in vulkanischen Agglomeraten und Gesteinen, die durch das Absetzen von Gasen und Dämpfen gebildeten wurden, sowie in Ozeanen vorhanden. Im Hinblick auf ihren morphologischen Aufbau kommen sie in drei grundlegenden Formen vor:

  • Faserzeolithe
  • Blätterzeolithe
  • Würfelzeolithe

In der Natur kommen 106 verschiedene Zeolithe vor. Für die tribomechanische Bearbeitung in der Vorrichtung wurde ein Würfelzeolith, Klinoptilolith, vor allem wegen seiner Absorptions- und Selektivitätseigenschaften und der Ionenaustauschkapazität gewählt.

Für den Menschen ist die Nutzung dieses Minerals völlig unschädlich, was durch die Analysen seiner chemischen Zusammensetzung und durch toxikologische Untersuchungen nachgewiesen wurde, die von den für dieses Projekt engagierten Wissenschaftlern durchgeführt wurden.

Eine industrielle Exploitation von Klinoptilolith und / oder des mit ihm verwandten Heulandit gibt es auf dem südöstlichen Balkan (bulgarisch-serbische Grenze), in Russland (Transkaukasien), Frankreich (bei Nantes), auf Kuba und in den USA (Oklahoma, Kalifornien). Exploitationsmöglichkeiten werden auch an vielen anderen Orten untersucht.

Für die Produktion von TMAZ wurde der Klinoptilolith aus dem Gebiet von Kozark beim Dorf Nižny Hrabovec in der Nähe von Košice in der Slowakei gewählt. Die Lagerstätte erstreckt sich auf einer Länge von mehr als 3 km und hat eine Breite von etwa 100 m. Die Mächtigkeit der Schicht beträgt im Durchschnitt ebenfalls 100 m. Die festgestellten Reserven umfassen über 7 Mio. Tonnen.

Makroskopisch kann dieses Gesteinsmineral als feinkörnige, homogene, blaßgrüne Masse beschrieben werden. Die Quarzitkörner sind scharfkantig und völlig rein, ohne sichtbare Einschlüsse.

Mikroskopisch sind ein Gehalt an frischen Feldspaten und sehr feine Körner des radialstrahligen Minerals Zeolith erkennbar. Es handelt sich um ein typisches Tuffmineral, das primär aus Vulkanglas gebildet wurde und nachträglich rekristallisierte. Der Zeolith-Gehalt wird durch die Röntgen-Diffraktionsanalyse bestimmt.


CHEMISCHER AUFBAU

 
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